"Die Lehre von den Erscheinungen", so lautet die Übersetzung des Begriffes "Phänologie". Was bedeutet das und vor allem, was hat das mit 12 Jahreszeiten zu tun? Nun, wir kennen alle die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Betrachtet man nun die einzelnen Jahreszeiten einmal genauer, so tut sich in den drei Monaten allerhand. Wann ist zum Beispiel Frühling? Wenn die Schneeglöckchen blühen? Oder doch erst wenn die Forsythien blühen. Wer weiß, vielleicht aber auch erst wenn die Apfelbäume die Landschaft mit Ihren Blühten verzaubern? Sie sehen, es ist gar nicht mal so einfach.
Die Phänologie geht nun her, und unterteilt die einzelnen Jahreszeiten in jeweils drei weitere Perioden. Die aber nicht starr einen Monat lang sind und an einem bestimmten Tag beginnen. Nein, man überläßt diese Entscheidung ganz einfach dem, der es am besten weiß. Der Natur selber.
Bleiben wir bei dem Beispiel Frühling. Hier unterscheidet man zwischen Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling. Wann nun die einzelnen Perioden beginnen zeigen uns die sogenannten Kenn- oder Zeigerpflanzen. Wenn z. B. die Schneeglöckchen blühen, beginnt der Vorfrühling. Öffnen sich dann die Forsythien, geht der Vorfrühling in den Erstfrühling über. Der wiederum wird dann vom Vollfrühling abgelöst wenn die Apfelbäume blühen. Eigentlich eine sehr einfache Methode, um mit der Natur sein Gartenjahr zu planen. Zu diesen jeweiligen Jahreszeiten und den entsprechenden Zeigerpflanzen, sind auch die notwendigen Gartenarbeiten zugeordnet.

Frühling
Sommer
Herbst
Winter